Unser Favorit

November 30, 2005

BILD stellt gerade die 100 glücklichsten Menschen vor. Carlo von Tiedemann (61) ist bei uns ganz klar in Führung gegangen.

Wir zitieren die Jurybegründung: “Er ließ sich seine ‘Alterstitten’ absaugen. Kleine OP, große Wirkung. Der Moderator fühlt sich bombig: ‘Jetzt bin ich wieder ein geiler Typ.’ Glück ist geil.”
Finden wir auch: Echt geil!

KEIM Flagranti

November 29, 2005


Wir bleiben in der Schweiz - einfach das bessere Deutschland.

In Zürich gibt’s jetzt das Anti-Graffiti-Abo. Ein Muss für jeden Hausbesitzer. Zum günstigen Fixpreis immer eine saubere Fassade.

Lösen Sie ein Anti-Graffiti-Abo bei der Stadt Zürich und freuen Sie sich über den Erfolg durch schnelles und konsequentes Handeln.

Abonnenten können für einen Jahresbeitrag (Abo Gelb 420,- CHF/Jahr, Abo Grün 920,- CHF/Jahr) nach der Meldung eines Graffitis mit dem Überstreichen innerhalb von drei Tagen durch Schöns Züri rechnen. Schöns Züri ist ein Arbeits- und Qualifikationsprojekt des ergänzenden Arbeitsmarktes für Sozialhilfeempfänger.

Beim Abo Gelb wird mit der Spezialfarbe KEIM Flagranti überstrichen, beim Abo Grün wird zusätzlich ein 2,5 m hoher Schutzsockel aus Wachsparaffin oder Polysaccharid aufgebracht. Via micro robert.

Lucy in the Sky with Diamonds

November 24, 2005

Dr. Albert Hofmann, der LSD-Entdecker, feiert seinen 100. Geburtstag. Das ist kein Jahrestag, der Mann ist am Leben und wohlauf, zu irgendwas muss das Zeug ja gut sein. Die Schweizer, immer schon mit einem Händchen für alles Transzendentale planen eine ordentliche Fete in Basel im Januar. Aus der Ankündigung:

Internationales Symposium
zum 100. Geburtstag von Albert Hofmann
13. – 15. Januar 2006
Kongresszentrum Basel

Aus Anlass des 100. Geburtstags von Dr. Albert Hofmann am 11. Januar 2006 veranstaltet die Gaia Media Stiftung ein internationales Symposium zur bekanntesten und umstrittensten Entdeckung dieses herausragenden Wissenschaftlers.

    (drück doch auf die Droge, du dröges Dummchen)

LSD - drei Buchstaben veränderten die Welt. Seit dem 19. April 1943, als der Schweizer Chemiker Dr. Albert Hofmann diese psychoaktive Substanz entdeckte, erlebten Millionen Menschen auf der ganzen Welt wundersame Halluzinationen, tiefgreifende psychologische und spirituelle Erfahrungen, erdachten und schufen alternative Gesellschaftsformen, neue Musik und Kunst, erfuhren Heilung von Sucht oder Depression, erhielten nie gekannte Einsichten in das menschliche Bewusstsein.

Rund 60 Jahre nach dieser folgenreichen Entdeckung beleuchten über 80 Experten aus aller Welt dieses Phänomen aus allen Blickwinkeln, informieren, berichten und diskutieren über Geschichte, Verbreitung, Auswirkungen, Gefahren und Möglichkeiten dieser potentesten aller psychoaktiven Substanzen. LSD - eine Herausforderung in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Unter diesen Experten u.a. Michael Horowitz, Claudia Müller Ebeling, Sergius Golowin, Werner Pieper, Thomas Klett, Micky Remann (BlattBlog grüßt den alten ID-Aktivisten), Mathias Bröckers und viele andere.

Haftungsausschluss: Die Gaia Media Stiftung übernimmt als Veranstalter keine Verantwortung für Hinweise und Ratschläge, welche die Besucher während des Symposiums erhalten.

Photoshop Alarm

November 22, 2005

Man fragt sich, was ist eigentlich ekliger: Die offensichtliche Verfremdung der bekannten Gesichter oder der in seiner Plattheit unfreiwillig entlarvende Claim. Es gibt keine Nachricht, die man nicht in ein paar großen Lettern und Zeilen abhandeln könnte. Basta. “Big News, Small Size”. Der Claim macht unmissverständlich klar, dass es die junge Generation – ist das eigentlich das gleiche, wie eine neue Generation? – zumindest nach Ansicht der Blattmacher nur auf eines abgesehen hat: Fette Nachrichten in kleinen Happen will sie fressen, und das im handlichen Pocketformat.

Der kleine News-Snack für zwischendurch, gerade genug zum Drüberfaseln aber zu wenig zum Mitreden. Unter Welt Kompakt Lesern bleibt man vermutlich sowieso unter sich. Die treffen sich in Convenience-Stores zwischen DVD-Verleih und Glotze bei Functional-Food. Und quatschen ein bisschen über Functional-News.

Alles lesen im prportal zur aktuellen Springer-Kampagne für die Welt Kompakt. Was’n Wort.

BlattBlog wieder schneller!

Wenn man die taz von heute liest, beschleicht einen der Verdacht, dass die bereits das BlattBlog kopieren, die Ikone des Computerzeitalters Vannevar Bush war bei uns bereits Anlass für den Beitrag vom 16.11.05 Gruß von meinem Arbeitsplatz. Right on!

Ehrensenf

November 19, 2005

Ehrensenf ist ein Anagramm für Fernsehen.

Ehrensenf ist eine Show, die extra und ausschließlich für das Internet produziert wird. Ehrensenf gibt es täglich neu (Mo-Fr). Und Ehrensenf ist immer verfügbar. Man kann die Show nicht „verpassen“. Man kann sie nur „noch nicht gesehen haben“. Ehrensenf will einfach nur unterhalten und amüsieren. Bei Ehrensenf kann alles Thema sein. Von „weltbewegend“ bis „total banal“. Oder um es frei nach Heinz Rühmann zu sagen: Natürlich kann man auch ohne Ehrensenf leben - es macht nur keinen Sinn!

Moderatorin Katrin auf dem Weg zum Kult. Bei Robert Basic wogt bereits die Hintergrunddebatte. Warum machen die das, wo will die Kohle mal hin, wenn sie ihre Maske lüftet? Ja, mei - die Macher haben ihre Karrieren allemal in der Endemol- und Harald Schmidt-Ecke gemacht. Das sieht man den Clips auch an. Andrerseits, erstmal locker bleiben - Katrin kann fast alles, sogar Hochdeutsch, und das täglich.

Mein Körpä, dein Körpä

November 18, 2005

Einen schönen Menschen entstellt nichts!

Freak out!

Also ich habe da ein paar ziemlich eklige Stellen am Körper. Fühlt sich an wie unrasierter Schweinebauch. Kennst du das?

Gruß von meinem Arbeitsplatz

November 16, 2005

“Stellen Sie sich ein künftiges Arbeitsgerät zum persönlichen Gebrauch vor, das eine Art mechanisierten privaten Archivs oder Bibliothek darstellt. Es braucht einen Namen, und ich denke, fürs erste wird ‘Memex’ genügen. Ein Memex ist ein Gerät, in dem ein Individuum all seine Bücher, Akten und seine gesamte Kommunikation speichert und das so konstruiert ist, daß es mit außerordentlicher Geschwindigkeit und Flexibilität benutzt werden kann. Es stellt eine vergrößerte persönliche Ergänzung zum Gedächtnis dar.

Der Memex besteht aus einem Schreibtisch, und obwohl er auch aus einer gewissen Entfernung bedient werden kann, arbeitet der Benutzer vor allem direkt an diesem Möbelstück. Oben befinden sich schräge durchscheinende Schirme, auf die das Material bequem lesbar projiziert werden kann. Es gibt eine Tastatur und eine Reihe von Knöpfen und Hebeln. Ansonsten sieht es wie ein gewöhnlicher Schreibtisch aus.”
Mehr…

forever young

November 14, 2005

Man wird hier im BlattBlog nicht ohne Minimalnotiz am 60. von Neil Young vorbeikommen. Sonst springt uns Claus Biegert auch gleich wieder von der Blogroll - übrigens neu auf der Linklatte: the nuclear-free future award


Neil Young heute à la Nashville: Mark Humphrey/AP

Dieses Bild sollte uns zu denken geben. Dazu gab’s einen Artikel in der SZ vom Wochenende, in dem Willi Winkler nicht gerade in Höchstform, wie üblich, wenn unter historischem Zeitdruck Angesagtes zu liefern ist, ins Geschwätzige verfiel (… und dann, nach Charles Manson, eine weitere Katastrophe. Neil Young war unversehens, aber keineswegs zufällig zum Helden der Grunge-Generation avanciert …) Wir schenken uns das alles, wie üblich, wir verweisen nur und lassen seine Klampfe sprechen.
The Theme from “Dead Man“(MP3, 2,8 MB), laut majo von it&w nicht auf dem Dead Man Album, und dann natürlich, zweitexclusiv, bei uns. Fällt am Schluss so schön auseinander, das Ding. Richtig mystisch ist dieser Schnalzer am Ende, wer hat denn den bloß reingemacht ?