Yes I Am!
February 16, 2007Als Flame sechzehn war, zog er zu Hause aus und ging ins Heim, wo er das Gangsta-Handwerk erlernte.
Als Mamadee zehn war, brach die DDR zusammen und damit auch ihr Traum vom roten Halstuch der Thälmann-Pioniere.
Als Adé fünfzehn war, wurde sein Vater umgebracht, und er kam aus Nigeria nach Leverkusen.
Verbunden mit der Geschichte von Brother’s Keepers und den faszinierenden Auftritten des Bandprojekts gibt Sven Halfar mit seinem Film Yes, I am! einen außergewöhnlichen und bewegenden Einblick in drei Biographien, die stellvertretend für die Schwierigkeiten aller Ausländer oder auch nur fremd Aussehenden in Deutschland stehen. Der Film sollte ebenso Pflichtprogramm an deutschen Schulen werden wie die Besuche der Brother’s Keepers. Doch das bleibt wahrscheinlich nur ein frommer Wunsch. (Joachim Kurz in Kino-zeit.de)
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