Light My Fire

July 4, 2008


Gestern vor 37 Jahren starb Jim Morrison. Sehenswert an diesem Auftritt in Frankfurt 1968 ist vor allem die 2. Hälfte. Also nicht die Nerven verlieren, der Anfang ist nicht soo doll …

Die letzten 10 Minuten

August 2, 2007


L’Eclisse / L’Eclipse
Italien / Frankreich, 1962, 122 min
Regie: Michelangelo Antonioni
Darsteller: Monica Vitti, Alain Delon, Francisco Rabal

Mit Dank an den perlentaucher für den Hinweis auf Achteinhalb.

In memoriam Bonzo

November 29, 2006

Am Montag, den 27.11. starb Günter Keil, genannt Bonzo. Zuletzt noch auf dem BlattFest auf der Bühne mit TRAM.

Die Bestattung war am 30.11.06 auf dem Friedhof der Heiligenkreuzkirche in Wessling.

Chronik eines Super-Gaus

August 31, 2006

Der Fotoreporter Igor Kostin dokumentierte das Reaktorunglück in Tschernobyl vom ersten Tag an. Seine Bilder gehen auch nach 20 Jahren noch unter die Haut.

26. April 1986: Das Klingeln des Telefons reißt mich aus dem Schlaf. Ich erkenne die Stimme eines befreundeten Hubschrauberpiloten: „Igor, im Kernkraftwerk Tschernobyl hat es heute Nacht gebrannt. Wir fliegen hin. Kommst du mit?“ Als Fotoreporter für die Presseagentur Nowosti überraschen mich solche nächtlichen Anrufe nicht. Mit verschlafener Stimme sage ich ja …

Hier eine Bildstrecke aus dem Buch mit den Fotos von Igor Kostin bei der SZ.

Dieser Beitrag ist ein Update zum letzten Beitrag Schweden gegen Ukraine. Das Buch gibts bei Kunstmann.

Servus Norbert

February 22, 2006

Ein Blick auf alle uns, die wir hier in der Kirche von Marienberg aufeinandertreffen, um Norbert ein letztes Mal zu grüßen, zeigt den Bogen, den er geschafft hat, in seinem Leben zu schlagen. Scheinbar hatte seine Münchner Zeit nichts mit der Folgezeit in Holzhausen und anschließend hier in Marienberg gemein. In der Umkehrung mag das ebenso erscheinen, und dennoch ist dem nicht so.

Norbert wurde, wie so viele unter uns, in einer Zeit groß, als in den bundesdeutschen Großstädten die einhellige Meinung herrschte, zuguterletzt würde das Konzept Vietkong auch in Plattling triumphieren. Sein Weg von der Schreinerlehre zum Soziologiestudium, seine zahlreichen Reisen, unter denen der Trip nach Indien keinesfalls fehlen durfte, sein rasantes Leben zwischen Wohngemeinschaft und den Niederungen der Münchner Alternativszene, die in den siebziger Jahren in Form von Zeitungsprojekten, Handwerkskollektiven und sonstigen selbst verwalteten Projekten fröhliche Urstände feierte, war der Weg von vielen.

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